Zur Koordination der erforderlichen Maßnahmen und zur Entwicklung von Lösungen wurde eine interne Task Force gebildet. Der Vorstand ist regelmäßig vor Ort, um die Belegschaft zu unterstützen und über die nächsten Schritte zu informieren.
Oberste Priorität hat zum jetzigen Zeitpunkt die Minimierung der Auswirkungen auf die Kunden der PFISTERER Gruppe. Um die hierzu erforderliche Wiederaufnahme der Produktion schnellstmöglich sicherzustellen und um fortgesetzte Lieferengpässe zu vermeiden, hat PFISTERER nach gründlicher Prüfung entschieden, diese vorübergehend an den nächstgelegenen Standort der PFISTERER Gruppe in Kadaň in der Tschechischen Republik zu verlagern. In den kommenden Wochen werden die notwendigen Maschinen verlagert, um dort die Fertigung für Wunsiedel schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können. Durch die sofortige Anmietung externer Büroflächen in Wunsiedel können die nicht direkt in der Produktion beschäftigten Mitarbeiter ihren Tätigkeiten bereits jetzt wieder in der gewohnten Teamumgebung nachgehen.
„Die zügige Verlagerung der Produktion nach Kadaň ist aus operativer Sicht für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs unserer Einheit in Wunsiedel unerlässlich und auch ohne echte Alternative“, erklärt Johannes Linden, Sprecher des Vorstands. „Wir werden diese Entscheidung regelmäßig überprüfen, um eine langfristige Lösung zu finden, vor allem auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Wunsiedel.“
Mitglied des Vorstands, Dr. Konstantin Kurfiss, ergänzt: „Wir wissen, dass die getroffenen Maßnahmen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Herausforderung darstellen. Deshalb ist es uns wichtig, alle Veränderungen sozial verantwortungsvoll und transparent zu gestalten.“
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